Ich komme jetzt immer weniger zu schreiben, möchte euch aber gerne hie und da etwas zum Lesen geben:
So bringe ich von Zeit zu Zeit mal immer wieder eine Kurzepisode in Schrift nieder, die euch unterhalten möge:

So DENN ... DAS GESCHREIBSEL MÖGE BEGINNEN:

Viele fragen sich vielleicht schon, wie es unseren vielen Pfotenträgern heute ergeht. Deswegen nutze ich die einmal freie Zeit um zu schreiben. Am besten gleich mit einer Episode aus dem vergangen Jahr.

Es ist Ende September. Mitternacht. Draußen tobt der Sturm „Fabienne“ um unser Haus. Pünktlich zum Beginn des lauten Getöse kommt Sunny als Erster ins Schlafzimmer hinauf. Gewitter und Sturm mag er nicht. Es zieht in dann förmlich in unsere Nähe. 

Leise, so gut es seine riesigen Tatzen erlauben, schleicht er sich ins Zimmer, steht still vor den Betten um sich nach erfolgreicher Inventur der dort liegenden Personen, auf ein Schaffell zu legen und dort selig einzuschlummern. 
Das... war die Version die Sunny so erzählen würde.

Hmm... nun ja, ich würde es aus meiner Sicht so schildern:

Der Sturm beginnt. Natürlich wache ich auf, allerdings auch von meinem Husten dank Infekt. Aber trotzdem schaffe ich es schnell wieder einzuschlafen. 
Doch dann reißt mich ein Gepoltere aus dem Schlaf. 
Hat es uns schon die ersten Dachziegeln weggeweht? 
Ach nein, es war nur Sunny, der vergessen hatte, beim Stiegengehen die kleinen zierlichen Pfötchen zu heben und so nun jede Stufe mit einem Schleifgeräusch emporklettert. 

Nun, nachdem er die erste Hürde geschafft hat, kommt er laut hechelnd in den Raum. Echt anstrengend so ein Aufstieg, wenn Herr IW „schnell“ sein will.
So steht er nun vor unserem Bett und schnauft, während vor Freude über unsere Anwesenheit sein Schweif lautstark auf die Tür knallt. 
<Verdammt...., er weckt noch Herrchen auf>, denke ich.
Also murmle ich: „Aaaallees guuuut..Mach Platz.“ Okay, das hat gewirkt er legt sich hin .... allerdings...um zwei Minuten später wieder aufzustehen (bei der Tür ist der Sturm doch so nah) und sich auf einen anderen Platz „fallen“ zu lassen. Puh ... geschafft .... doch .....letztendlich verläßt er diesen ach so sorgsam gewählten Ort nach ein paar Minuten auch wieder. War wohl nicht als Idealplatz zu sehen und nun veranlasst er ein letztes Beben mit seinen fünfundsechzig Kilo, indem er sich dort niederläßt, wo sein geliebtes Schaffell liegt. 
Ein zufriedener glücklicher Seufzer von ihm, dann kehrt Ruhe ein. 

Zu hören ist noch der draußen tobende Sturm und....? Ein feines, leises Zischen.  Hat das zum Sturm gehört? 
Die Nase belehrt einen anderes Wissen. Ein entspannter glücklicher IW kann durchaus auch negative Seiten an sich haben. 
Was soll‘s. Es ist kühl im Zimmer. Also einfach unter der Decke atmen. Und selig schlummert Frau wieder ein.
Bis...was war das? Ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Jetzt sind die ersten Dachziegeln unten. .....oder?

Naomy kommt erst viel später darauf, dass sie nun alleingelassen im unteren Stock liegt.
Sie steht also leise von ihrer Bank auf, schleicht die Stufen zu uns hinauf um sich dann neben Herrchens Bett am Boden zufrieden einzukuscheln. 
So die sanfte Version. Ihre Version .....

In Wirklichkeit hat mich natürlich kein herunterfallender Dachziegel wieder geweckt, sondern eine fünfundfünfzig Kilo schwere IW Hündin die im unteren Stock von ihrer Bank gehüpft ist, um dann in Hasensprüngen die Stiegen emporzukommen. 

Dort stellt sie sich zum Herrchen. Mit dem Kopf macht sie auf sich aufmerksam. Verantwortungsvoll halbschlafend streichelt dieser das Wuschelköpfchen. < Na super, jetzt ist er munter...> so meine Gedanken.
Naomy legt sich neben sein Bett auf den Boden und ich denke, endlich geschafft. 

Gerade will ich wieder ins Land der süßen Träume verschwinden, da steht Herrchen auf.
Während Herrchen schlaftrunken auf die Toilette stapft, sieht Naomy ihre Chance.  Ich ahne es und stürze mich auf Herrchens Bettseite. Mit einem „nein“ versuche ich das Übel abzuwenden. Doch als liegende Frau mit einem aufs Bett hüpfenden IW zu verhandeln ist chancenlos. Denn Naomy kaum auf dem Bett, schmeißt sie ihren ganzen Körper quasi der Länge nach hin. Also zerre und ziehe ich verzweifelt an ihr um in der kurzen Zeit Herrchens Platz wieder frei zugänglich zu machen...Fast geschafft!
Ein drittel Bett ist wieder frei. Ich höre die Clospülung und bin stolz auf mein erkämpftes freies Bettteil.

Doch ... 

Herrchen kommt, sieht ......seufzt .....nimmt sein Handy vom Nachttisch und geht wortlos nach unten schlafen. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man einfach die bessere Alternative nehmen muss. Die Couch im Wohnzimmer ohne Hunde. 

Nun liege ich also da, besiegt von einer sechs Jahre alten IW Dame.
In der Zwischenzeit hat unser sieben Jahre altes Bärchen, Sunny, von dem Tumult nichts mitbekommen denn er schläft fest. 

Naomy schnarcht nun glücklich in Herrchens Bett, die Whippetmaus wärmt mir den Rücken. Diese eineinhalb Jahr alte Whippethündin neben mir, die das ganze Spektakel still beobachtet hatte, denkt sich jetzt wahrscheinlich, ich habe echt nichts im Griff.
Recht hat sie. So ist es. 

Ich niese und huste fröhlich vor mich hin. In Gedanken sehe ich mich schon das erst gestern frisch überzogene Bett wieder überziehen.  Was soll‘s. Man liebt sie die Riesen... 

Unsere IWs sind liebenswert nur eben ein bisschen anders.




Ein fröhliches Hallo!

Wir freuen uns, dass ihr unsere Website besucht und wünschen euch viel Spass beim Ansehen.

Schaut immer wieder von Zeit zu Zeit herein, denn es gibt immer wieder was Neues zu sehen!

Liebe Grüße 

die Wolffamilie :-)

 

Ps:  Nicht vergessen - wir freuen uns sehr auf neue Meldungen im Gästebuch  !!!!

*****************************************************************************************

Hello,

we are pleased that you visit our website and wish you much fun watching.

Look again from time to time in, because there is always something new to see!

Have fun,

the Wolf familiy :-) 

Ps: Do not forgot - we are glad about every message in the guestbook !!!